Psychomotorikgruppen in Schulen und Kindergärten
Kinder erschließen sich ihre Welt über das eigene Tun, Erleben und Ausprobieren. Auch im Jugendalter bleibt der Körper ein zentraler Bezugspunkt für kognitive, emotionale und soziale Entwicklungsprozesse. Unser präventives Angebot knüpft an diesen engen Zusammenhang von Bewegung, Wahrnehmung und Lernen an. Es begleitet Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu einem positiven Selbstkonzept, zu Körperbewusstsein und sozial-emotionaler Kompetenz. In einem geschützten, handlungsorientierten Rahmen fördern wir nicht nur die motorische Entwicklung, sondern auch Selbstwahrnehmung, Beziehungsfähigkeit und kognitive Prozesse.
Die Psychomotorikgruppen bestehen in der Regel aus bis zu 8 Teilnehmenden und finden einmal wöchentlich über die Dauer eines Kindergarten- oder Schuljahres statt. Die Inhalte werden individuell auf den Entwicklungsstand, die aktuellen Bedürfnisse und Themen der Kinder oder Jugendlichen abgestimmt. Erzieher_innen, Pädagog_innen oder Lehrpersonen werden auf Wunsch in die wöchentlichen Gruppenstunden mit einbezogen. Darüber hinaus können neben Verlaufsgesprächen auch gemeinsame Fallbesprechungen zu einzelnen Kindern oder Jugendlichen stattfinden.